Glossar der Filmproduktion
B
Belichtung
Ein Schlüsselmoment bei der Arbeit mit der RED ONE Kamera ist die Belichtung. Mit der optimalen Belichtung erreicht man eine maximale Bildqualität.
Birger Mount
Die Birger Mount ist eine intelligente Mount, die die Motoren für Fokus und Blende der Canon-Objektive ansteuern kann. Mit Hilfe der so genannten Birger Mount und einem Follow Focus kann man mit den digital gerechneten Canon EF Objektiven arbeiten. Diese Optiken sind ausgesprochen scharf. Sie bieten in Kombination mit einem digitalen Sensor ein schärferes Bild als Zeiss high speeds oder Zeiss super speeds.
Der Nachteil ist, dass man für das Fokusziehen noch nicht mit Hilfe eines Massbandes arbeiten kann.
Der Nachteil ist, dass man für das Fokusziehen noch nicht mit Hilfe eines Massbandes arbeiten kann.
Bluescreen
Das Ziel und der Sinn einer Bluescreen-Aufnahme ist, dass man eine Handlung oder ein Produkt in der Nachbearbeitung des Filmmaterials vor einen beliebigen Hintergrund setzen kann. Bluescreen wird zum Beispiel aus Kostengründen eingesetzt, wenn es zu teuer wäre, vor dem gewünschten Originalhintergrund zu drehen. Bluescreen wird auch gewählt, wenn man einen virtuellen Hintergrund montieren möchte, zum Beispiel einen Cartoon.
Ein Bluescreen Setting besteht im Groben aus einem blauen Hintergrund, der möglichst ebenmässig ausgeleuchtet wird. Davor agiert zum Beispiel eine Schauspielerin. In der Postproduktion (Nachbearbeitung) wird dann der blaue Hintergrund entfernt und der andere, gewünschte, eingesetzt.
Neben dem blauen Hintergrund (Bluescreen) gibt es auch den grünen (Greenscreen), den roten, den gelben etc. Die Auswahl des Hintergrundes hängt von den Farben der Objekte, der Kostüme, der Haarfarbe der Schauspielerin bzw. den Farbbestandteilen des zu präsentierenden Produktes ab. Die Farbe des Screens sollte möglichst komplementär sein zu den Farben der Objekte davor. Zu vermeiden ist, dass das Objekt die gleiche Farbe enthält wie der Screen.
Hat man die Wahl, ist für die RED ONE Kamera der Greenscreen zu bevorzugen, da die Kamera auf dem Blaukanal eher ein Rauschverhalten zeigt als auf dem Grünkanal.
Ein Bluescreen Setting besteht im Groben aus einem blauen Hintergrund, der möglichst ebenmässig ausgeleuchtet wird. Davor agiert zum Beispiel eine Schauspielerin. In der Postproduktion (Nachbearbeitung) wird dann der blaue Hintergrund entfernt und der andere, gewünschte, eingesetzt.
Neben dem blauen Hintergrund (Bluescreen) gibt es auch den grünen (Greenscreen), den roten, den gelben etc. Die Auswahl des Hintergrundes hängt von den Farben der Objekte, der Kostüme, der Haarfarbe der Schauspielerin bzw. den Farbbestandteilen des zu präsentierenden Produktes ab. Die Farbe des Screens sollte möglichst komplementär sein zu den Farben der Objekte davor. Zu vermeiden ist, dass das Objekt die gleiche Farbe enthält wie der Screen.
Hat man die Wahl, ist für die RED ONE Kamera der Greenscreen zu bevorzugen, da die Kamera auf dem Blaukanal eher ein Rauschverhalten zeigt als auf dem Grünkanal.
Brennweite
Physikalisch gesehen ist die Brennweite die Entfernung einer Linse zu ihrem Brennpunkt. Die Brennweite eines Objektivs bestimmt, gemeinsam mit dem Aufnahmeformat, den Bildwinkel/-auschnitt. Ein Objektiv, dessen Brennweite etwa der Diagonalen des Aufnahmeformats entspricht, wird als Normalobjektiv für das jeweilige Format bezeichnet.
Briefing
Möglichst detaillierte Beschreibung des Kunden an die Produktion. Der Kunde gibt im Briefing Informationen zum Unternehmenshintergrund, zu Kommunikationszielen, der anzusprechenden Zielgruppe, zum Budget für die Filmproduktion und zum Zeitplan. Je detaillierter und konkreter die Informationen sind, desto passender wird das ausgearbeitete Filmkonzept. Das Briefing ist ein komplexer Schlüsselmoment, meist zwischen zwei Firmen, die von der Branche der anderen Firma unterschiedlich wenig oder viel wissen. Das macht das Briefing zu einer wichtigen Schnittstelle für das Ziel einer Filmproduktion, die die Marketingziele des Kunden maximal und optimal transportiert.
Enthält kundenseitig alle wesentlichen Informationen über Produkt: Zielgruppe, Konkurrenz, Marketing- Kommunikationsziele, Positionierung (USP), formale "Verpackung", Termine.
Im Briefing entscheidet der Kunde über formale Ansätze: Soll der Spot sachlich, emotional, produktorientiert, personenorientiert, verbal, visuell, nüchtern, humorvoll rüberkommen? Ist das Briefing ungenau, kann es zu fatalen Missverständnissen und Fehlern kommen. Spätestens bei der Ideen-Präsentation der Agentur sollte damit aufgeräumt werden. Manchmal muss man danach nochmals von vorne anfangen! Schlimm, wenn erst kurz vor dem Dreh rauskommt, dass man sich missverstanden hat.
Was wird in einem Briefing besprochen:
Enthält kundenseitig alle wesentlichen Informationen über Produkt: Zielgruppe, Konkurrenz, Marketing- Kommunikationsziele, Positionierung (USP), formale "Verpackung", Termine.
Im Briefing entscheidet der Kunde über formale Ansätze: Soll der Spot sachlich, emotional, produktorientiert, personenorientiert, verbal, visuell, nüchtern, humorvoll rüberkommen? Ist das Briefing ungenau, kann es zu fatalen Missverständnissen und Fehlern kommen. Spätestens bei der Ideen-Präsentation der Agentur sollte damit aufgeräumt werden. Manchmal muss man danach nochmals von vorne anfangen! Schlimm, wenn erst kurz vor dem Dreh rauskommt, dass man sich missverstanden hat.
Was wird in einem Briefing besprochen:
- Marketingziel für das Produkt
- Passende Kommunikationsmassnahmen (Werbung, Öffentlichkeitsarbeit...) für das angestrebte Marketingziel
- Welche Kommunikationsform nützt dem Marketingziel (TV-Spot, Anzeigenwerbung, Internet, Direct Mail,...)?
- Wie charakterisiert sich die Zielkundschaft?
- Wie sieht es aus mit potentiellen Konkurrenten?
- Beschreibung von Produkt und Leistung, welche verkauft werden soll
- Welches Kommunikation-Ziel nützt dem Marketing-Ziel am meisten?
- Welche Positionierung gibt die beste Chance im Wettbewerb
- Wie verpackt man die Botschaft so, dass sie der Zielkundschaft "schmeckt",?Dabei ist die Tonalität der Art wie der Inhalt über das Produkt vermittelt wird ein Thema: "Sachlich", "emotional", "produktorientiert", "personenorientiert", "verbal", "visuell" etc.
Buyouts
Übertragung der Nutzungs-, Verwertungs- oder Persönlichkeitsrechte in Bezug auf Darsteller, Musik und Regieleistungen, zeitlich und räumlich definiert. So erhalten Schauspieler zum Beispiel einen gewissen Geldbetrag pro Ausstrahlung eines TV-Spots.


